Andacht der Namen
Etwa 1300 Namen von Menschen und Orten sind auf den Boden der Pax-Christi-Kirche geschrieben - Namen von Menschen aller Nationen,
Sprachen und Religionen, von Opfern und Tätern, die selbst zu Opfern wurden. Es geht dabei nicht um das Aufzeigen von Vorbildern, auch nicht
um Märtyrer- oder Heldentum, erst recht nicht um eine Ehrung. Es geht um das Erinnern dessen, was 'menschenmöglich' ist, es geht um die
Würde eines jeden Menschen, und um die Anfrage nach Umkehr und Gewissen bei uns selbst.
In besonders intensiver Weise geschieht dies bei dem alljährlichen Gottesdienst 'Andacht der Namen'. Dabei wird - beginnend in der Unterkirche - etwa ein Fünftel der Namen auf dem Boden verlesen, z. T. mit kurzer Erläuterung des jeweiligen Schicksals; hinzu kommen die im Frühjahr vom Kapitelstag der Pax-Christi-Gemeinschaft neu beschlossenen Namen. Dann folgt der eindrucksvolle Aufstieg in die Oberkirche, wo sich der Blick auf das große Steinrelief des Himmlischen Jerusalem öffnet - ein Zeichen für unsere Hoffnung, dass Tod und Gewalt nicht das letzte Wort behalten. Hier findet der Gottesdienst seinen Abschluss.
Anschließend sind alle Anwesenden eingeladen zu Begegnung und einem Glas Wein.
Herzliche Einladung zu diesem außergewöhnlichen und berührenden Gottesdienst!
Sonntag, 20. November, 17.00 Uhr
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